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Radwanderwoche 2016

Bad Zwischenahn - die Perle im Ammerland

Das Moorheilbad in der Parklandschaft Ammerland ist von Mutter Natur verwöhnt und mit dem gewissen Etwas ausgestattet - der natürlichen Vielfalt. Dazu gehört die traumhafte Lage an einem der schönsten Seen Deutschlands, das Zwischenahner Meer, und ein Klima, das von der Nordsee mitbestimmt wird.

In dieser schönen Gegend haben neun Radfahrer vom TuS Homberg ihre Radwanderwoche vom 8. bis 13. Mai 2016 verbracht. Bei schönem Wetter war die erste Tour am Sonntagnachmittag rund um das Zwischenahner Meer. Dieses entstand vor 'ca.12000 Jahren', als ein darunterliegender Salzstock einstürzte und die Mulde voll Grundwasser lief. In Rostrup hatten wir Zeit für ein Matjes-Brötchen und für ein kühles Jever.

Am Monta2016_Radsport_Ammerland_Muehle_Heilemanng haben wir die Moore im Ammerland kennengelernt. Die Route zeichnet sich durch gut radelbare gerade Moorwegstrecken aus, die zum größten Teil durch das weite Fehngebiet um Petershagen führen. Die Straßen sind hier ausdrücklich als 'Moorstraßen' ausgeschildert und laden mancherorts zum 'Wellenreiten' ganz eigener Art ein. Das ein oder andere Torfstecherfeld mit vielen langen Reihen aus gestapelten Torfsoden ist am Wegesrand zu sehen. Wir fanden in Petershagen einen schönen Biergarten. Dort gab es die besten Matjes mit Bratkartoffeln.

Am Dienstag statteten wir den Ammerländer Mühlen einen Besuch ab. Sieben Mühlen sahen wir auf der Rundtour, eine schöner als die andere, die meisten noch in Betrieb. Am Pfingstfest war hier Mühlentag. Bei schönem Wetter war der Besucherandrang sehr groß. Die Tour zeichnete sich durch schöne Waldrandwege aus, besonders der Radweg durch das schöne Südholz zwischen 'Westerstede und Torsthold' waren ein Erlebnis.

Am Mittwoch fuhren wir zu den Rhododendronparks. Dieser Park der Baumschule Bruns in Wiefelstede ist einer der Größten. Mit dem Rad fuhren wir fast zwei Stunden durch die Anlagen und haben die Blütenpracht bewundert. Leider hat das kalt2016_Radsport_Ammerland_Gruppe_Heilemanne Wetter im Frühjahr die Blüten der Rhododendren noch nicht voll zum Austrieb gebracht. In der Ortschaft Linswege ist der Park der Familie Hobbie. Mit über 70 Hektar ist er nicht nur 'Deutschlands größter Rhododendronpark' sondern gilt auch unter Fachleuten zu Recht als einer der größten und schönsten Europas. Den Park in Rostrup haben wir nicht mehr besucht. Nach so vieler Blütenpracht von Azaleen und Rhododendren haben wir es vorgezogen, im Biergarten ein kühles Bier zu genießen.

Kunst und Kultur in Oldenburg stand am Donnerstag auf dem Programm. Der 17 km lange Weg von Bad Zwischenahn bis in die Innenstadt von Oldenburg hat den Bahndamm zwischen beiden Orten als treuen Begleiter. Auf dem Kayhauser Kamp passiert man die Wasserscheide von Weser und Ems. Bildschön reihen sich die historischen Wohnhäuser aus der Jahrhundertwende, den 1920er, 30er und 50er Jahren aneinander eingebettet im dichtesten Grün. Der wie zum Empfang weit geöffnete 'Julus-Mosen-Platz' ist zugleich das Ziel und das Tor zur Fußgängerzone, dem historischen Stadtkern. Von hier aus fuhren wir die Route durch die Fehnsiedlungen von Petershagen zurück nach Bad Zwischenahn.

Für uns alle war es eine tolle Radwanderwoche mit vielen Eindrücken und schönen Erlebnissen. Die Spielbank von Bad Zwischenahn haben wir natürlich auch besucht. Leider sind wir aber nicht reicher geworden.

Hans Heileman (Bild u. Text)